access_time veröffentlicht 06.09.2017

Akute Vigilanzstörungen

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Akute Vigilanzstörungen

06.09.2017

Ein fataler Verlauf

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Ein 28-jähriger, heroinabhängiger, HIV-negativer Mann wird aufgrund akuter Vigilanzstörungen in die Notaufnahme eingeliefert. Er ist febril und desorientiert und weist eine Nackensteifigkeit ohne fokale neurologische Symptome auf. Eine kontrastmittelverstärkte Schädel-Computertomographie ergibt einen Befund im Normbereich. Bei der Untersuchung des Liquors werden eine dominant polynukleäre Pleozytose (11 200 Neutrophile/mm3), eine erhöhte Protein- (1,9 g/l) und eine verminderte Glukosekonzentration (1,1 mmol/l) festgestellt. Eine Behandlung mit Ceftriaxon, Vancomycin und Amoxicillin wird begonnen, auf die der Patient jedoch nicht anspricht. Am dritten Tag der Hospitalisation entwickelt der Patient eine spastische Tetraparese mit Rindenblindheit sowie eine Bradykardie. Eine Magnetresonanztomografie wird durchgeführt.

 

 

Abbildung 1

Abbildung 2

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