access_time veröffentlicht 20.04.2019

Bessere Therapie für Kinder mit Kawasaki-Vaskulitis

Prof. Dr. med. Reto Krapf

Das hat uns gefreut

Bessere Therapie für Kinder mit Kawasaki-Vaskulitis

20.04.2019

Immer noch ist der Kurz und Bündige beeindruckt von einer Autopsie, wo er bei einem plötzlich verstorbenen 7-jährigen Knaben ein Aneurysma des RIVA-Hauptstamms mit konsekutiv arterio-arterieller Embolisation gefunden hatte [1]. Die weitere Abklärung ergab die Diagnose eines Kawasaki-Syndroms, ­einer Vaskulitis ungeklärter Ätiologie mit Prädilektion der Koronararterien von (Klein-)Kindern und Adoleszenten.

Nicht alle Patient(inn)en sprechen auf eine in­travenöse Immunglobulintherapie (IVIG) an. Bei 175 japanischen Patient(inn)en (4 Monate bis 15 Jahre) mit Risiko für eine IVIG-Resistenz hat die zusätzliche The­ra­pie mit einem Calcineurin-Inhibitor (Ciclosporin) inner­halb von sieben Tagen nach Diagnosestellung das spätere Auftreten von Veränderungen an den Koronararterien signifikant vermindert. Die Ciclosporin-Dosis betrug 5 mg/kg Körpergewicht/Tag für sieben Tage (plus Aspirin und IVIG).


1 Helv Paediatr Acta 1981, PMID:6120921

2 Lancet 2019

Verfasst am 21.03.2019

Prof. Dr. med. Reto Krapf

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