access_time veröffentlicht 20.06.2019

Fertigprodukte als Adipositasfaktoren

Prof. Dr. med. Reto Krapf

Nicht ganz ernst gemeint

Fertigprodukte als Adipositasfaktoren

20.06.2019

Nicht überraschend hat eine sofort die Laienmedien überflutende Studie gezeigt, dass, im Vergleich zu fast freiem Zugang zu Mahlzeiten mit Primärprodukten, Fertigprodukte («highly processed food») eine höhere Nahrungs- und Kalorienzufuhr (durchschnittlich satte, sic!, 500 kcal pro Tag bei einem maximalen Gesamtangebot bei beiden Diäten von etwa 3000 kcal/Tag) induzieren.

Kurz und bündig wurde im «supplemental material» die farbige Fotodokumentation der offerierten Menus angeschaut. Auch wir (nicht adipös) hätten mit Sicherheit weniger Energie mit Primärprodukten aufgenommen, denn 4–5 Portionen Broccoli pro Woche entsprechen wahrscheinlich keiner Aversionsbehandlung im engeren Sinn, sind aber auch kein Aufsteller …

Cell Metabolism, 2019

Verfasst am 21.05.2019

Bild: ID 144861015 © Konstantin Malkov | Dreamstime.com

Prof. Dr. med. Reto Krapf

Ähnliche Beiträge

veröffentlicht 18.07.2017

ZIKA-Virus: in Südflorida

Bloggen Sie mit!

Wollen Sie auch einen Blogbeitrag publizieren? Dann schreiben Sie uns!

Mail an Redaktion

Verpassen Sie keinen Artikel!

close