access_time veröffentlicht 06.12.2017

Fokus auf: erhöhtem Ferritin

Prof. Dr. med. Reto Krapf

Im Fokus

Fokus auf: erhöhtem Ferritin

06.12.2017

  • Erhöhte Ferritinspiegel meist im Rahmen einer Akutphasen-Reaktion (Infekt, Entzündungskrankheit), eines Alkoholüberkonsums, einer Lebererkrankung, Niereninsuffizienz und von Neoplasien.
  • Eine normale Transferrinsättigung beim nüchternen Patienten schliesst eine Eisenüberlastung aus und spricht für eine reaktive Hyperferritinämie (s.o.).
  • Unerklärte Ferritinerhöhungen >1000 μg/l müssen spezialärztlich weiter abgeklärt werden.
  • Bei erhöhten Ferritinwerten und Transferrinsättigung (>45%) ist eine Hämochromatose wahrscheinlich und sollte zu einer genetischen Abklärung führen (initial HFE-Mutanten suchen).

BMJ. 2015;351:h3692.

Verfasst am 21.10.17

Prof. Dr. med. Reto Krapf

Ähnliche Beiträge

veröffentlicht 15.03.2018

Eine Publikations-«CASCADE»*

veröffentlicht 19.12.2017

Und in der Schweiz?

veröffentlicht 14.12.2017

Kann ein Medikament abgesetzt werden?

veröffentlicht 09.10.2017

Blutdruckdokumentation nach Beginn antihypertensiver Therapie

Bloggen Sie mit!

Wollen Sie auch einen Blogbeitrag publizieren? Dann schreiben Sie uns!

Mail an Redaktion

Verpassen Sie keinen Artikel!

close