access_time veröffentlicht 07.02.2018

Fokus auf: Hepatozellulärem Karzinom

Prof. Dr. med. Reto Krapf

Im Fokus

Fokus auf: Hepatozellulärem Karzinom

07.02.2018

  • Die Inzidenz von 10 Fällen pro 100 000 Patienten-Jahre (= 6. häufigster Tumor) variiert geographisch stark, je nach Ätiologie der vorherrschenden Lebererkrankung.
  • Nicht alkoholische Fettleber und Hepatitis C sind die häufigsten Ursachen in der Westlichen Welt, aktuell auf Plafond oder gar leicht abnehmend.
  • In Afrika: Chronische Hepatitis B und Aflatoxin-B-Exposition.
  • Alpha-1-Fetoprotein (wie andere Tumormarker bei dieser Neoplasie) weist eine klinisch nicht praktikable, zu tiefe Sensitivität (ca. 60%) und Spezifizität (ca. 80%) auf.
  • Ultraschall ist die wichtigste Verlaufsbildgebung bei Leberherden <10 mm im Durchmesser.
  • Therapien: Chirurgische Resektion bei isolierten Tumoren und guter Leberfunktion, Chemoembolisation bei multizentrischen Tumoren (verschiedene Methoden), systemische Therapie im metastasierten Stadium (RAF-Inhibitoren), allenfalls Lebertransplantation (schlechte Leberfunktion bei isolierten Tumoren <5 cm oder bis zu 3 Herden <3 cm, Milan-Kriterien).

Lancet. 2018, 4. Januar.

Verfasst am 11.01.2018

Prof. Dr. med. Reto Krapf

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