access_time veröffentlicht 07.05.2019

Ist dieser Patient depressiv?

Prof. Dr. med. Reto Krapf

Praxisrelevant

Ist dieser Patient depressiv?

07.05.2019

Grundversorger/-innen spielen eine entscheidende Rolle im verzugslosen Erkennen einer Depression. Dazu ist der sogenannte PHQ-9-Fragebogen (siehe Abbildung) nach wie vor ein zuverlässiges Instrument. Bei einer Punktezahl von >10 weist er eine respektable Sensitivität von 74% (d.h. ¾ aller erkrankten Patient[inn]en werden erfasst) und eine gute Spezifität von 91% (d.h. bei 10 von 11 Fällen positiver Testresultate liegt tatsächlich eine Depression vor). ¼ der «negativ» getesteten Patient(inn)en haben – anders betrachtet – eben doch eine Form ­einer depressiven Störung, die sich im längeren Gespräch und im Verlauf durch die Hausärztinnen und Hausärzte oder Psychiater/-innen dann wohl identifizieren lässt.

BMJ 2019

Verfasst am 09.04.2019

ID 21214409 © Flynt | Dreamstime.com

Prof. Dr. med. Reto Krapf

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