access_time veröffentlicht 13.09.2018

Mehr Stürze (und Knochenbrüche) nach Magenbypass

Prof. Dr. med. Reto Krapf

Praxisrelevant

Mehr Stürze (und Knochenbrüche) nach Magenbypass

13.09.2018

Unabhängig vom Ausmass der Gewichtsreduktion, dem Vorliegen eines Typ-2-Diabetes und auch von der Kalzium-/Vitamin-D-Substi­tution weisen PatientInnen gut 3 Jahre nach einer Magenbypass-Operation (Roux-en-Y) eine erhöhte Rate osteoporotischer (besser: Fragilitäts-) Frakturen auf (etwa gut ein Drittel mehr). Die Kontrollgruppe waren PatientInnnen mit vergleichbarem Gewicht bei Studienbeginn, ebenfalls aufgeteilt in eine Gruppe mit oder ohne Diabetes mellitus. Das Risiko nimmt zeitabhängig noch zu, wenn auch das genaue Ausmass der Gefährdung auf Grund der Studienmethode (retrospektive Kohortenstudie) nicht ganz klar ist. Überraschend und mechanistisch noch nicht geklärt ist der Hauptgrund der erhöhten Frakturneigung: Die PatientInnen stürzen viel mehr!

Was könnten Ihrer Meinung nach Gründe dafür sein? Schreiben Sie doch in unseren Blog!

JBMR 2018.

Verfasst am 22.08.2018

Prof. Dr. med. Reto Krapf

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