access_time veröffentlicht 01.06.2019

Schwere Aortenstenose: TAVR im Vergleich zum klassischen Klappenersatz

Prof. Dr. med. Reto Krapf

Für Ärztinnen und Ärzte am Spital

Schwere Aortenstenose: TAVR im Vergleich zum klassischen Klappenersatz

01.06.2019

Aufgrund zweier neuer Studien auch bei sogenannten Niederrisiko-Patient(inn)en (erwartete Mortalität des chirurgischen Eingriffes <2%) hat sich gezeigt, dass der TAVR («transcatheter aortic valve replacement») bei ­allen perioperativen Risikogruppen zumindest gleich gut wie der chirurgische Klappenersatz ist [1, 2].

Eine Kardiologin weist im begleitenden Editorial kritisch auf den Umstand hin, dass bikuspide Aortenklappen in diesen Studien ausgeschlossen, die Gruppen für gewisse anatomische Details nicht korrigiert und der Frauenanteil an der Studienpopulation weit unterdurchschnittlich ausgefallen waren [3].

Für detailliertes Studium der konkreten Endpunkte (namentlich Tod, Schlaganfall, Vorhofflimmern, Blutungen) wird kurz und bündig auf die Publikationen verwiesen.

1 N Engl J Med 2019

2 N Engl J Med 2019

3 N Engl J Med 2019

Verfasst am 02.05.2019

Bild: ID 22204829 © Ifeelstock | Dreamstime.com

Prof. Dr. med. Reto Krapf

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