access_time veröffentlicht 27.04.2019

Stellungnahme zur besten diagnostischen Methode einer Wirbelkörperfraktur

Prof. Dr. med. Reto Krapf

Das hat uns gefreut

Stellungnahme zur besten diagnostischen Methode einer Wirbelkörperfraktur

27.04.2019

Kurz und bündig wurde mehrmals darauf verwiesen, dass es nach wie vor keinen Goldstandard für die Dia­gnose (osteoporotischer) Wirbelfrakturen gibt, ein veritabler Notstand angesichts deren negativen prognostischer Bedeutung. Eine internationale Arbeitsgruppe kommt nun zum Schluss, dass morphologische Kriterien (in den seitlichen Strahlengängen entweder konventionell-radiologisch oder mittels «Dual Energy X-ray Absorptiometry» [DXA]) präferentiell anzuwenden sind. Wichtig sind Diskontinuitäten der Deckplatten und der Vorder- oder Hinterkanten. Rein morphome­trische Analysen (z.B. Vorderkante mehr als 25% kleiner als Hinterkante) bei sonst intakter Wirbelstruktur sind vielmehr Quellen für Überdiagnostik.

Die Arbeit enthält auch lesenswerte Hinweise, wie ein adäquater radiologischer Bericht zu verfassen ist.

JCEM 2019

Verfasst am 01.04.2019

Prof. Dr. med. Reto Krapf

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