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«Vegane Ernährung – Kostenübernahme durch die Grundversicherung?»

Vegane Ernährung – Kostenübernahme durch die Grundversicherung?

Mit Interesse habe ich den Beitrag von Dr. med. A. Bieri et al. [1] zu diesem Thema gelesen. Auf die Kosten wird nicht eingegangen. Den Entscheid, sich vegan zu ernähren, kann man sicher nicht als Krankheit bezeichnen. Um Schäden zu vermeiden, werden im Artikel Ernährungsberatung, klinische und labor­mässige Kontrollen empfohlen. Ich frage mich, ob die daraus entstehenden Kosten von der Grundversicherung übernommen werden (sollen). Die Solidarität zwischen Kranken und Gesunden ist mir ohne Frage wichtig. Die Übernahme der hier erwähnten Kosten strapaziert dieses Prinzip aber doch etwas zu stark. Sicher fügen sich auch andere wissentlich gesundheitliche Schäden zu, die von uns allen bezahlt werden, Beispiel Raucherkrankheiten. Auch hier könnte man ja über differenzierte Prämien diskutieren. Soviel ich weiss, bezahlen etwa bei der Unfallversicherung Leute mehr, wenn sie einen risikoreichen Sport betreiben. Wie weit soll die Solidarität reichen?

Image d'en-tête: © Thomas Gowanlock | Dreamstime.com

1 Bieri A, von Siebenthal , Köhler H. Vegetarische und vegane Ernährung von Kindern und ­Jugendlichen. Schweiz Med Forum. 2018;18(18):393–8.

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